Die Chirurgie ist die Abteilung des Emergency Service, die sich mit der Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und anderen Zuständen durch operative Eingriffe befasst.
Ein Eingriff wird als chirurgisch betrachtet, wenn er operative Maßnahmen erfordert, bei denen Gewebe des Körpers durchtrennt, manipuliert oder rekonstruiert wird.
Beitrittsberechtigt ist man ab dem Rang des Senior Responders und ist dadurch berechtigt, Operationen durchzuführen.
Wenn ein Chirurg im Dienst ist, sollte nach Möglichkeit eine Operation auch durch diesen durchgeführt werden.
Bevor man mit der OP anfängt, muss der Patient erst einmal darüber aufgeklärt werden, was mit ihm gleich passieren wird.
Hier am Beispiel einer Nierentransplantation:
“Ich werde sie gleich in Narkose setzen, dann schlafen sie ein und währenddessen werden wir ihre kranken Nieren mit 2 gesunden ersetzen”
Es ist außerdem wichtig, den Patienten vor der OP zu beruhigen, damit keine Panik entsteht.
Zusätzlich sollte man den Patienten befragen, ob er Vorerkrankungen oder Allergien hat, damit man weiß, worauf man achten muss oder wie viel Narkose man ihm verabreichen sollte (sowas kann man immer improvisieren und ist nicht Pflicht, da es nur die RP-Situation etwas verfeinert).
Je nach Schwere des Eingriffs, muss man individuell entscheiden, ob man den Patienten unter Narkose setzt oder ob es reicht, die Stelle lokal zu betäuben.
/me legt einen intravenösen Zugang und betäubt die Stelle lokal
/me sediert den Patienten mit Propofol und Fentanyl